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St. Patrick´s Day im Gelben Haus

Veröffentlicht am 20. März 2017

Wieder öffneten wir, auch in diesem Jahr, die Türen am 17. März, um gemeinsam den St. Patrick's Day zu feiern.

Am Morgen war alles gerichtet, das Gelbe Haus war grün geschmückt, Irish Stew gekocht, Scones gebacken, das Dart Board aufgebaut und die Dubliners spielten auf. Eine Freundin brachte einen ganz besonders leckeren Kuchen in den irischen Farben mit und wir begrüßten alle mit Irish Coffee und - wer wollte -  später mit einem kühlen Guinness.

Das große Ereignis waren zwei Flugzeuge, die über dem Gelben Haus kreisten und ein Kleeblatt in den Himmel zeichneten.

Die Sonne schien und wir saßen auf der Terrasse bis spät in den Nachmittag und das Haus war gefüllt mit echtem irischem Spirit.

Wir sind dankbar für die besonderen Menschen, die uns umgeben und die den Tag und unser Leben so reich machen.

Happy St. Patrick's Day wünschen wir allen - auch denen, die nicht bei uns sein konnten. Möge das Glück immer greifbar sein für Euch, mögen gute Freunde immer in Eurer Nähe sein, möge Euch jeder Tag, der kommt, eine besondere Freude bringen, die Euer Leben heller macht.

Euer Gelbes Haus Team

Last abwerfen für ein erfülltes Leben

Veröffentlicht am 14. März 2017

Eine meiner Klientinnen berichtete mir von einem Buch, das sie sehr angesprochen hat. Im Grunde ging es um eine Anleitung zum Aufräumen. Die Autorin beschrieb, wie sie alle Dinge eines Raums in die Hand nimmt und dann entscheidet, ob dieser Gegenstand sie heute noch glücklich macht. Dies kann z.B. ein Geschenk sein, das sie einmal erhielt und das sie eigentlich nie mochte, allerdings die Person und die Geste, die hinter dem Geschenk stand, sehr schätzte. Das Gefühl, das sie mit diesem Geschenk verband, behielt sie im Herzen, doch das Geschenk selber konnte sie dann loslassen.

Wie können wir dieses Beispiel auch auf unser Leben übertragen?

  • Ereignisse aus der Vergangenheit, die uns bis heute belasten, können wir betrachten, aus ihnen lernen und sie dann als unnötigen Ballast loslassen.
  • Sorgen, die wir uns über die Zukunft machen, ablegen und im Hier und Jetzt damit beginnen, die Zukunft zu gestalten, die wir uns wünschen.
  • Glaubenssätze, die uns einmal geschützt haben und die wir als Kind oft gehört haben, wie „Traue keinen Fremden“ oder „Stelle Dich nicht in den Mittelpunkt“, in Frage stellen und mit Werten und Spielregeln ersetzen, die für unser heutiges Leben uns stärkender begleiten sollen.
  • Oder wie oft schenken wir gerade den Menschen unsere Zeit, die uns blockieren, statt uns mit denen zu umgeben, die uns heute wirklich gut tun?

Welche Last tragen Sie, die Sie abwerfen möchten, um Raum zu schaffen für ein für Sie heute erfüllendes Leben?

Auch ich räume immer wieder in meinem Leben auf und stelle mir die folgenden Fragen:

  • Was macht mich heute aus? Was motiviert mich und was sind meine Kernbedürfnisse?
  • Wie möchte ich mein Leben füllen und was macht mich glücklich?
  • Was hindert mich daran, ein solches Leben zu leben?
  • Was brauche ich, um ein solches Leben zu gestalten?
  • Welche Ressourcen habe ich dafür und was möchte ich dafür lernen?
  • Wer oder was kann mich dabei unterstützen?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Aufräumen und Gestalten eines Lebens, das Ihnen und Ihren Bedürfnissen und Wünschen entspricht.

Renate Pasch-Donohoe

Gute Vorsätze für das Neue Jahr

Veröffentlicht am 1. Februar 2017

Ein neues Jahr birgt auch immer die Chance, uns neu aufzustellen. Wir tun das, indem wir uns neue Dinge vornehmen, die uns stärken oder weiterbringen sollen. Statt jedoch unsere Tage mit weiteren Aktionen und guten Vorsätzen zu füllen, plädiere ich dafür, dass wir uns 1 Stunde Zeit nehmen, um zu reflektieren und nachzuspüren, wie ein perfektes Leben für uns aussehen sollte.

Als Beispiel teile ich mit Ihnen eine Erfahrung der letzten Woche, als ich plante, unseren Wintergarten neu einzurichten. Mit einem befreundeten Schreiner ließen wir in unserer Fantasie einen Raum entstehen, in dem ich uns schon sitzen sah und spüren konnte, wie wohl ich mich darin fühlte. Danach konnten wir einen Plan entwerfen, wie wir diesen Raum Schritt für Schritt realisieren können.

Ohne diese Vision hätte ich eher ziellos wertige Gegenstände eingekauft und in unseren Wintergarten platziert. Im Endergebnis wäre er zwar neu gestaltet, hätte aber wahrscheinlich nicht vollständig dazu geführt, dass er unseren Bedürfnissen und Vorstellungen entspricht.

Eine Vision gibt uns die Orientierung und Energie, die für uns geeigneten Schritte nachhaltig zu gehen, statt uns in einem überhasteten und meist nicht nachhaltigen Aktionismus zu verlieren.

Schenken Sie sich immer wieder 1 Stunde Reflexionszeit, um nachzuspüren, wie Ihr Leben für Sie eingerichtet sein könnte. Es lohnt sich, denn nur Sie können Ihr Leben so gestalten, dass es Sie erfüllt!

  • Wie könnte Ihr Leben gefüllt sein, damit es Ihnen, Ihren Motivatoren und Bedürfnissen entspricht?
  • Wie würde sich so ein Leben anfühlen?
  • Wie würden Sie sich anders verhalten und welchen Einfluss hätte das auf Ihr Umfeld?
  • Was würde Sie zu dieser Vision führen und was entfernt Sie davon?

Ich wünsche Ihnen ein erfülltes Jahr 2017 mit genügend Raum, Ihren Träumen zu folgen.

Renate Pasch-Donohoe

Das Dornröschen-Syndrom

Veröffentlicht am 30. August 2016

In den letzten Jahren berichteten mir einige meiner Klienten über ihre enttäuschten Erwartungen, da ihre Vorgesetzten ihre jahrelang unter Beweis gestellten Kompetenzen nicht aktiv, durch eine ihnen entsprechende Beförderung, belohnten.

Manchmal ist der Grund, dass die hervorragende Leistungen in der bestehenden Funktion dazu führen können, dass Vorgesetzte den Mitarbeiter dort auch gerne halten möchte: „Never change a winning team!" Unter anderem ist es auch möglich, dass der Vorgesetzte annimmt, dass der Betroffene in seiner so erfolgreichen Position zufrieden ist und sie weiter ausfüllen möchte.

Bleiben die erwarteten Förderungen aus, bleibt oft nur der Frust, der zu einem negativen und mürrischen Verhalten führt, das das Umfeld nervt, den Betroffenen isoliert und in der Schlussfolgerung enden kann, dass der Mitarbeiter für weiterführende Aufgaben tatsächlich ungeeignet ist.

Warten Sie nicht darauf, „wachgeküsst" zu werden, und rühren Sie die eigene Werbetrommel, anstatt vergeblich darauf zu warten, dass Ihre Kompetenzen und Ambitionen vom Vorgesetzten alleine erkannt werden.

Als Erstes überlegen Sie, welche Art der Beförderung Sie tatsächlich wollen und ob Sie den damit verbundenen Preis auch zahlen möchten.

  • Seien Sie sich klar über Ihre Stärken und darüber, welchen Mehrwert Sie mit Ihren Kompetenzen in einer weiterführenden Position für Ihren Vorgesetzten und das Unternehmen stiften können.
  • Überlegen Sie, was Ihr Vorgesetzter braucht, um Sie zu fördern und
  • nutzen Sie sich bietende Möglichkeiten, Ihre Kompetenzen, Ziele und Absichten zu kommunizieren, und bitten Sie aktiv um seine Unterstützung.

Ein strategisches Selbstmarketing führt Sie eher zum Ziel, als darauf zu warten, „entdeckt“ zu werden.

Renate Pasch-Donohoe - Das Gelbe Haus

Wie voll ist Ihr Energietank?

Veröffentlicht am 15. Juni 2016

Kennen Sie das? Sie möchten an einem wichtigen Projekt arbeiten und kommen einfach nicht weiter. Sie sind motiviert, verfügen über die benötigten Kompetenzen, haben Ruhe und Zeit eingeplant und doch will nichts gelingen. Ist unser Energietank im roten Bereich, sind unsere inneren Ressourcen eingeschränkt.

Mit einem leeren Tank gewinnen wir keine Rennen

Häufig erlebe ich, dass wir unserem Auto mehr Aufmerksamkeit gewähren, als uns selbst. Wir kennen seine Leistungskraft, seinen Energieverbrauch und wissen, wann wir es warten und auftanken müssen. Der Erfolg in der Formel 1 entscheidet sich meist in gezielt und bewusst eingeplanten Boxenstopps.

Wenn wir diese Kompetenz in unser eigenes Leben transferieren, können wir nicht nur unsere Leistungskraft sichern, sondern auch an Lebensqualität gewinnen.

Energy Protection ist eine zentrale Kompetenz, die unsere Leistungskraft und Lebensfreude stabilisieren kann.

Fragen, die wir uns stellen können:

  • Wie voll ist mein "Tank" gerade und was kann ich damit leisten?
  • Was kann ich heute tun, um mir bewusst GUT zu tun?
  • Kann ich geben, was ich nicht habe?
  • Habe ich die Möglichkeit "nein-zu-sagen", weil ich gerade erschöpft bin?
  • Sprechen Sie mit sich selbst, wie mit einem guten Freund – ehrlich und achtsam?

Renate Pasch-Donohoe - Das Gelbe Haus

Aim for Success, not Perfection

Veröffentlicht am 1. Mai 2016

Kreatives und engagiertes Denken und Handeln kann nicht in der Angst des Scheiterns gedeihen. Viele Menschen sehen Erfolg und Scheitern als einen Gegensatz, dabei sind sie 2 Seiten einer wertvollen Münze. Beide Seiten bringen uns wichtige Erkenntnisse, um neue Zugänge zu alten Problemen zu entdecken. Thomas Edison wusste 1.800 Möglichkeiten, wie man eine Glühbirne nicht bauen kann. Seine Devise war: „Jeder Fehlschlag bringt uns der Lösung näher".

Er erkannte den Wert jedes Fehlers und nutzte ihn als Sprungbrett zu einer neuen Idee. Ohne dieses Prinzip wären die größten Errungenschaften unserer Menschheit nicht möglich gewesen. Nutzen wir es!

Renate Pasch-Donohoe - Das Gelbe Haus

Können Stärken sich in Schwächen verwandeln?

Veröffentlicht am 1. April 2016

Stärken können, durch eine Überwertigkeit, in Gefahr geraten. Also benötigen sie einen Gegenspieler, um eine Balance herzustellen, damit die jeweilige Stärke nicht zu einer Schwäche werden kann.

z.B.

  • Ungeduld gepaart mit Durchsetzungskraft können die Wirkung überbetonen
  • Empathie gepaart mit Zielorientierung können miteinander in Konflikt geraten
  • Perfektionismus ist für einen Piloten unerlässlich, kann jedoch oft überfordern
  • Und Humor zum falschen Zeitpunkt bringen Stirnrunzler statt Schmunzler

In dem (Selbst)Bewusstsein über unsere Stärken und auch den Stärken, die sich in Schwächen verwandeln können, entwickeln wir Stabilität und (Selbst)Sicherheit.

Meine Stärken und die, die sich in Schwächen verwandeln (Situation – Intensität)

  • Denken Sie an Herausforderungen, die Sie gemeistert haben
  • Welche Stärken haben Sie dabei unterstützt?

In welchen Situationen zeigten die gewohnten Stärken nicht die gewollte Wirkung?
Waren Sie vielleicht zu zielorientiert oder zu verständnisvoll oder zu analytisch?

Welche Gegenspieler (Schwesterstärken) können Dysbalancen ausgleichen?

Charisma kann als Selbstherrlichkeit wahrgenommen werden. Hier hilft die Schwesterstärke der bodenständigen Bescheidenheit. Zielorientierung kann im Tunnelblick enden. Welche Schwesterstärke würde hier ausbalancieren?

  • Welche Gegenspieler können Ihre Stärken schützen?

Renate Pasch-Donohoe - Das Gelbe Haus